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Kurven auf zwei Rädern richtig fahren

Kaum lässt die Sonne sich blicken, zieht es Motorradfans wieder zu Tausenden auf ihre Bikes und zu einer ausgiebigen Spritztour auf die Landstraßen. Das besondere Hochgefühl kommt dabei natürlich in den langgezogenen Rechts- und Linkskurven auf, die das Herz eines jeden Bikers schneller schlagen lassen. Doch das richtige Fahren in der Kurve will gelernt sein, denn sonst wird aus dem Highlight schnell ein schmerzhaftes Drama, das Dir die ganze Lust am Motorradfahren raubt. Gerade wenn Deine letzte Motorradausfahrt schon etwas länger zurückliegt, ist eine kleine Auffrischung der Theorie eine ausgesprochen sinnvolle Idee.

Mit unseren Tipps kommst Du richtig durch die Kurve:

     

  1. Anbremsen und Einlenken

Jede Kurve hat auch ein ideales Kurventempo. Du brauchst ein wenig Übung und Erfahrung, um die richtige Geschwindigkeit einzuschätzen und um entsprechend vorher abzubremsen. Natürlich geht es auch darum, dass Du nicht zu schnell in eine Kurve einfährst. Aber vor allem solltest Du nicht mehr bremsen müssen, wenn Du bereits in die Kurve eingelenkt hast. Denn wenn Du erst einmal in Schräglage bist, um die Kurve eng zu fahren, richtet zusätzliches Bremsen Dich und Deine Maschine wieder auf – das kannst Du dann nur noch durch viel Krafteinsatz verhindern.

 

  1. Rollphase

Mit dem Einlenken in die Kurve beginnt die Rollphase und Du legst das Motorrad in die Schräglage. In dieser Phase sind die Brems- und Beschleunigungskräfte minimal. Aufpassen musst Du hierbei, dass Du bei einer zu starken Schräglage nicht wegrutschst - hier ist viel Übung gefragt. Daher bist Du gut beraten, wenn Du das Verhalten Deiner Maschine in der Kurve vorher noch etwas übst.

Tipp: Richte den Blick immer in Richtung Kurvenausgang und lass Dich von Deinem Blick förmlich „durch die Kurve ziehen“.

 

  1. Beschleunigung

Nach der Rollphase kommt die Phase der Beschleunigung. Jede Kurve ist anders und somit enden auch die Rollphasen an unterschiedlichen Punkten. Als Faustregel kannst Du Dir merken, dass Du im Scheitelpunkt der Kurve wieder Gas geben kannst. Oder aber, da dieser Punkt nicht immer so leicht zu erkennen ist, ab dem Moment, an dem Du das Ende der Kurve einsehen kannst. Also bleib in der Rollphase, bis Du einschätzen kannst, wie die Kurve verläuft – sonst landest Du schnell im Gegenverkehr.

 

Neben dem theoretischen Wissen brauchst Du auch das richtige Gefühl für die passende Geschwindigkeit, Deine Maschine und Dein eigenes Können. Sprich uns daher gerne gezielt an, bevor es für Dich auf die Piste geht – mit ein bisschen Kurventraining wirst Du hier schnell sicherer und damit steigt auch der Spaß am Fahren.